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Kommunalwahl aktuell

1. Vorsitzender Dieter Schiphorst bei der Begrüßung
Landrat Klaus Peter Söllner
Bürgermeister Hans Tischhöfer bei seiner Wahlansprache

Wahlversammlung zur Kommunalwahl 2014

Dieter Schiphorst, der Vorsitzende der Freien Wähler Marktschorgast, eröffnete im voll besetzten Saal der Gaststätte Regina die Wahlversammlung zur Kommunalwahl 2014. Er freute sich, neben vielen einheimischen Gästen, auch Vertreter der Nachbargemeinden begrüßen zu dürfen, allen voran den Landrat von Kulmbach, Klaus Peter Söllner.

Die Vorstellung der FW-Kandidatinnen und -Kandidaten für den Gemeinderat Marktschorgast wurde den Kandidierenden selbst überlassen. Jeder hatte so die Chance, sich selbst ins rechte Licht zu rücken, die geleistete Arbeit in den Ehrenämtern einmal öffentlich kund zu tun. Es war schon erstaunlich zu sehen, wie vielfältig die Marktschorgaster Vereinslandschaft ist.

Der amtierende Landrat Klaus Peter Söllner, der nun bereits zum vierten Mal zur Wahl des Landrates antritt, stellte nicht ohne ein Schmunzeln auf den Lippen fest, dass er seines Wissens der einzige Landratskandidat in ganz Bayern sei, der ohne Gegenkandidat antritt. Dass so ein Kuriosum nicht von ungefähr kommt, kann man sich leicht vorstellen. Die vielen Projekte, die in den letzten Jahren mit Erfolg abgearbeitet wurden, zeigten deutlich, dass unser Landrat ein Ausnahmepolitiker ist. Über Parteigrenzen hinweg schafft er es immer wieder, Kräfte zu bündeln. Dies mag ein Grund dafür sein, weshalb der Landkreis Kulmbach in Oberfranken einen Spitzenplatz einnimmt.

Mit einer aussagekräftigen Präsentation zeigte Bürgermeister Hans Tischhöfer nur einen Teil des in den letzten sechs Jahren abgearbeiteten Pensums auf. Dabei wies er uneigennützig und bescheiden darauf hin, dass die erreichten Ziele der Erfolg des ganzen Gemeinderatsgremiums sei. Tischhöfer hob die gute Zusammenarbeit mit seinem Stellvertreter Nikolaus Ott, sowie über Parteigrenzen hinweg mit allen Gemeinderäten hervor. Mit Fug und Recht kann Hans Tischhöfer als ein Bürgermeister für alle Marktschorgaster bezeichnet werden. So verwundert es auch nicht, dass ihn eine große Sorge plagt: “Nach der letzten Bürgermeisterwahl war ein Riss in der Gemeinde zu spüren. Erst mit den Vorbereitungen zur 900-Jahr-Feier, die von allen Parteien, Vereinen, Bürgerinnen und Bürger mit Bravur getragen wurde, hatte sich die Dorfgemeinschaft wieder zusammengefunden. Bei allem Wettbewerb um die Neuvergabe der Gemeindeämter möge das Miteinander nicht auf der Strecke bleiben.”

Bei all dem bereits Erreichten sieht Bürgermeister Tischhöfer vor allem drei Schwerpunkte: Es gilt die Dorfgemeinschaft zu stärken, nachhaltige Rahmenbedingungen für die Ortsentwicklung zu schaffen und unsere Heimat und Umwelt zu bewahren. Er warb für ein partnerschaftliches Miteinander, um die zukünftigen Herausforderungen besser meistern zu können. Als Schwerpunkte für seine nächste Amtsperiode hob Hans Tischhöfer folgende Projekte hervor:

- Förderung und Belebung des Ortskerns
- Den Wirtschaftsstandort Marktschorgast sichern
- Optimierung der Internetverbindung
- Einsatzgerechte Ausstattung der Rettungsorganisationen
- Naherholungsangebote fördern und ausbauen
- Rad- und Wanderwegenetz optimieren
- Themenwege wiederbeleben und ausbauen
- Energiekonzepte ortsverträglich umsetzen
- Unterstützung von Vereinen, Kirchen und ehrenamtlich Aktiven
- Kindgerechte Betreuungs- und Bildungsmöglichkeiten anbieten
- Intensivere Einbindung der Jugend in das öffentliche Leben
- Möglichkeiten für Erwachsenenbildung schaffen
- Eigenständiges Leben für Senioren ermöglichen

Zum Abschluss seiner Ausführungen bat Bürgermeister Hans Tischhöfer um das Vertrauen aller Wählerinnen und Wähler für die nächsten sechs Jahre.

Ich denke, er hat es verdient!

Rainer Hofmann